1879
Am 7. September 1879 findet in einer nicht näher bezeichneten Vorhaller Gaststätte die Gündungsversammlung des Vorhaller Turn- und Spielverein statt. Der Idee zu dieser Versammlung war am Sonntag, den 31. August 1879 wahrscheinlich bei August Steinmann am „Tempel“ besprochen worden.
1. Vorsitzender H. Kötter
1894
wahrscheinlich erste Teilnahme von Vorhaller Turnern an einem Deutschen Turnfest. Seit diesem Turnfest haben Vorhaller Sportler (neben Turnen auch Schwimmen und Volleyball) an allen Deutschen Turnfesten teilgenommen. Mit ca. 50 TeilnehmerInnen war das Turnfest 1923 in München und 1983 in Frankfurt die wohl am stärksten besuchten DTF von Seiten des TSV.
1914
Mitgliederzahl 306
1918
Mitgliederzahl 21
1919
In diesem Jahr fanden sich mit Julius Meinecke die übriggebliebenen und neu eingetretenden Turnbrüder zusammen, um an der Übungsstätte, dem Germaniasaal (1), den Turnbetrieb wieder aufzunehmen.
(1)heutige Reichsbahnstrasse, das Gebäude ist nicht mehr zugänglich
1923
52 Turner nehmen am Deutschen Turnfest in München teil
1929
Jubiläumsjahr 50 Jahre TSV. (aus der Chronik 100 Jahre TSV: „Die turnerischen Vorbereitungen wurden im katholischen Vereinshaus und im Saal Bodderas getroffen. Die Leitung des zu dieser Zeit schon 200 Mitglieder zählenden Vereins lag in den Händen des später im 2. Weltkrieg vermißten Turnbruders Zahnarzt Dr. Gustav Weuster, der den Vorhaller Turnverein zu überörtlicher Bedeutung führte.“
Einweihung der Turnhalle Nöhstrasse, die noch kurz vor der Eingemeindung Vorhalles nach Hagen von der Amtsvertretung genehmigt worden war.
1934
„Gleichschaltung“ der Deutschen Turnbewegung durch die Nationalsozialisten. Auch der TSV gibt seine eigene Rechtspersönlichkeit auf und geht in die Gliederungen der nationalsozialistischen Sportbewegung auf.
1945
der 2. Weltkrieg hat 40 Mitglieder als Soldaten das Leben gekostet. Wieviele Mitglieder als Zivilpersonen durch den Krieg und die Folgezeit in Mitleidenschaft oder getötet wurde geht aus den Unterlagen nicht hervor. Der TSV wird in der Folgezeit auch für viele Vertriebene neue sportliche Heimat.
1948
15. Februar: der TSV Vorhalle erlangt seine Selbständigkeit als eigenständiges Vereinswesen zurück.
In dieser Zeit entsteht auch die neue Satzung des TSV die z. Zt. (2004) im wesentlichen noch gültig ist. Die Überarbeitung und Neuformulierung unter Berücksichtigung der Mehrspartenorganisation und neuer Rechts-, Steuer- und Organisationsvorschriften ist für 2004/2005 geplant.
20. Juli – Währungsreform und Einführung der DM als gesetzliches Zahlungsmittel.
1949
Jubiläumsjahr: 70 Jahre TSV
1950
auf der Jahreshauptversammlung 1950 konnte rückschauend auf das Jahr 1949 bereits eine Zahl von 237 Mitgliedern angegeben werden; im Laufe des Jahres 1950 stieg die Mitgliederzahl auf 401.
1951
6. Oktober Gründung der Basketball-Abteilung. Damit zählt der TSV Vorhalle zu den ersten Vereinen, die in Hagen – neben SSV Hagen, Fichte Hagen und TV Eppenhausen – das Baskeballspiel ausüben
1959
Basketball Kreismeisterschaft, Aufstieg in die Bezirksliga (Männer)
1961
Basketball Aufstieg in die Landesliga (damals die zweithöchste Spielklasse in Deutschland)
1962
Julius Meinecke der Zeit seines Lebens wichtige Funktionen im TSV inne hat und Impulsgeber in seiner Zeit war stirbt im Alter von 93 Jahren.
1969
das erste Sommerfest des TSV auf dem damaligen Sportplatz Funckenhausen (heutige Tennisanlage). Die Sommerfeste sollten die nächsten Jahrzehnte Höhepunkte des jährlichen Vereinslebens bleiben bis sie Ende der 1980iger sanft entschliefen; u.a. auch wegen der Baumaßnahmen für die neue Vereinsanlage am Vossacker.
1970
erreicht die Basketball B-Jugend (männlich) das Halbfinale der Westdeutschen Meisterschaft und unterliegt knapp. Damit macht sich die jahrelange Aufbauarbeit im Jugendbasketball durch Heinz Schmiemann bezahlt.
Dieter Becker wird 1. Vorsitzender (bis 1988)
1976
Gründung der Schwimmabteilung unter Horst Loskand. Erstes Training für Leistungsschwimmen am 5. April im Lehrschwimmbecken Vorhalle.
1977
erste Jugendfahrt der Schwimmabteilung nach Kiel. Es folgen unter Host Loskand – 1978 Kiel, 1979 München, 1980 Bremerhaven, 1981 Kiel, 1982 Bamberg und 1988-1990 Trainingslager mit Kay Selent und Andreas Schulte in Geseke-Ehringerfeld. Diese Tradition wird dann vom Team Ansgar Völmicke und Karsten Baumgart in den 90iger fortgesetzt. Die Wettkampfmannschaft fährt ab 2000 mit dem Trainerehepaar Sawatzki in Jugendherbergen (u.a. Winterberg). Gleichzeitig werden ab Mitte der 1990iger im Sommer Zeltlager für SchwimmerInnen am Vereinsheim durchgeführt.
1978
Beginn des Damen-Basketballs im TSV
1979
Jubiläumsjahr 100 Jahre TSV, mit Festveranstaltung auf dem Vorhaller Markplatz. Grosses Show-Programm unter Moderation von Wim Toelke.
Gründung der Herzgruppen im TSV, die erste in Hagen und eine der ersten in NRW.
Fertigstellung des Sportplatzes Vossacker. Die Sommerfeste des TSV werden in den folgenden Jahren hier stattfinden.