Auch in dieser Woche beginnen wir wieder um 19 Uhr um der Tageshitze ein wenig auszuweichen.
Viele Boulespieler*innen wollen im wesentlichen ja direkt mit einer Partie Boule starten – gleichzeitig ärgern sie sich dann, dass nicht alle Würfe so funktionieren, wie sie sich das vorgestellt haben.
Deshalb machen wir beim Urlaubskorb auch immer ein paar Trainingsübungen. Zum technischen Leitbild habe ich hier ja mit der Info 2 schon ein paar Videos eingestellt.
Schon bei den Videos wird ja der Wurf in verschiedenen Teilbereichen behandelt. Daneben gibt es noch die grundsätzlichen Unterscheidung in „Legen“ und „Schiessen“.
Während man beim Legen versucht die eigene Kugel so nah wie möglich beim Schweinchen zu positionieren versucht frau dann genau diese Kugeln dann vom Schweinchen weg zu schiessen. (man und frau könnt ihr austauschen ;-)).
Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Würfen ist der Auftreffpunkt der Kugel beim Wurf. Der Auftreffpunkt (frz. Donée) ist beim Legen „irgendwo“ vor dem Schweinchen. Nach der Flugphase und der Landung im Donée rollt die Kugel den Rest des Weges zum Schweinchen. Nach Möglichkeit endet der Rollweg vor dem Schweinchen. Wo genau das Donée sein sollte kommt auf die Wurftechnik und Höhe der Flugkurve an.
Im Gegensatz dazu ist der Auftreffpunkt beim „Schiessen“ eindeutig. Im besten Fall genau auf der Kugel die man treffen will. Im Idealfall bleibt die geworfene Kugel an der Stelle der getroffenen Kugel liegen (klappt nicht so oft)
Übungen zum Legen sollen immer ein Gefühl für die Wirkung des eigenen Wurfes und das Erreichen des Schweinchens geben. Ihr erinnert euch vielleicht an das Werfen in die drei verschiedenen Zielzonen.
So genug Theorie – ich freue mich auf den kommenden Donnerstag.
Andreas
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